22.06.2016

Einigung zur Reform der Erbschaftsteuer

Von Hans-Joachim Beck, Richter a.D. – Leiter Abteilung Steuern IVD.

©Falko Matte - shutterstock.com

©Falko Matte – shutterstock.com

Am 20. Juni 2016 haben sich die Spitzen von CDU, CSU und SPD über die Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer geeinigt. Sollte der Bundesrat dem Gesetz in seiner Sitzung am 8. Juli zustimmen, kann das Gesetz so in Kraft treten. Allerdings besteht noch eine Unsicherheit, ob die Länder, in denen die Grünen mitregieren, dem Gesetz zustimmen. Das Gesetz soll dann rückwirkend zum 1. Juli in Kraft gesetzt werden. Mehr

15.06.2016

Gebäude mit Geschichte: Das olympische Dorf von 1936 in Elstal (Brandenburg)

Olympisches Dorf

Unser heutiger historischer Ausflug führt uns nach Elstal in der Wustermark (Brandenburg). Dort wurde das olympische Dorf für die Teilnehmer der Olympischen Spiele 1936 errichtet – jedenfalls  für die Männer, denn die Frauen waren im Deutschen Sportforum in unmittelbarer Nähe zum Olympiastadion untergebracht.

Massive Bauweise – nicht ohne Grund

Zum ersten Mal wurde ein olympisches Dorf in Massivbauweise errichtet – das hatte seinen (nicht so) guten Grund: gleich nebenan liegt der Truppenübungsplatz Döberitz (heute: Elstal) und das Gelände wurde von der Wehrmacht zur Verfügung gestellt – Hausherr war damit der Reichskriegsminister. Es war also von Anfang an eine militärische Weiternutzung nach der Sportveranstaltung geplant.

Es wurden weder Kosten noch Mühen gescheut – innerhalb von weniger als zwei Jahren wurden abgesehen von den Sportlerunterkünften Empfangs- und Wirtschaftsgebäude, ein Sportplatz mit Fußballfeld, Laufbahn sowie eine Sport- und Schwimmhalle errichtet.

Umgesetzt wurden die Pläne vom Architektenteam um Werner March, der schon für das Reichssportfeld und das Olympiastadion beauftragt worden war. Auf rund 540.000m² wurden große Mengen Erde bewegt, um einen oberen und einen unteren Dorfteil, Hügel und einen See anzulegen. Zur Belebung dieser künstlichen Idylle ließ man eine große Zahl von Wasservögeln und -tieren aus dem Berliner Zoo herbeischaffen.

Werbung für Nazi-Deutschland

Abgesehen von der landschaftlichen Gestaltung  sollten sich die Sportler auch in ihrer Freizeit möglichst wohl fühlen:  am Ufer des Sees befand sich eine kleine finnische Sauna, oberhalb auf einem Hügel ein Terassen-Café, im Hindenburghaus ein Theatersaal für Konzerte, Tanz- und Filmvorführungen und mehrmals täglich spielte eine Militärkapelle an verschiedenen Stellen im Dorf.

Im zentralen Punkt der Dorfanlage, dem “Speisehaus der Nationen”, gab es 38 Küchen und die Speiseräume für alle Mannschaften. Von der obersten Etage aus konnte man das Olympiastadion sehen.

Nutzung nach den Spielen

16 Tage dauerten die Olympischen Spiele 1936; danach diente das Gelände bis 1945 als Lazarett und Heeres-Infanterieschule.

Nach Ende des Krieges zog die Sowjetarmee ein. Man entfernte die Skulpturen, Reliefs und Wandmalereien der Nazis und ersetzte diese z.T. durch eigene (oft nicht weniger propagandistische) Kunst. Das Empfangsgebäude wurde vermutlich schon in den 50er Jahren abgerissen, aber auch andere Wohnhäuser wurden nach und nach abgebrochen und gemäß des Zeitgeistes durch Plattenbauten ersetzt. 1992 zogen die Sowjet- bzw. nun russische Armee ab.

Sich alleine überlassen, verwilderten die gärtnerischen Anlagen und der See verlandete. Die Gebäude waren außerdem Plünderungen und Vandalismus ausgesetzt, bis sie schließlich unter Denkmalschutz gesetzt wurden. Heute ist die DKB Stiftung für gesellschaftliches Engagement Eigentümerin.

Das etwas andere Ausflugsziel

Das olympische Dorf von 1936 kann von April bis Oktober täglich von 10-16 Uhr besichtigt werden. Führungen finden Mo- Fr um 11h sowie Sa/So um 12h und 15h statt.

Darüber hinaus kann man bei der DKB Stiftung für gesellschaftliches Engagement auch individuelle Führungen buchen (telefonisch unter 033094 700451 oder per Mail unter info@dkb-stiftung.de) und auch der Historia Elstal e.V. bietet in geringem Umfang Führungen für Gruppen durch Zeitzeugen an.

Olympisches Dorf Elstal

Quellen:

http://www.historia-elstal.de/olypdorf.html
http://www.geschichtsspuren.de/artikel/zivile-bauten/116-olympisches-dorf-elstal-1936.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Olympisches_Dorf_%28Berlin%29
http://www.dkb-stiftung.de/Das_Olympische_Dorf_von_1936.32.htm

19.05.2016

Gemeinsam den Deutschen Immobilientag begehen

Nur noch drei Wochen dann startet der Deutsche Immobilientag des IVD.

Unter dem Motto „IVD Campus – begeistern, motivieren, verkaufen“ findet der Kongress am 9. und 10. Juni 2016 im Kap Europa in Frankfurt am Main statt.

Zur Einstimmung wollen wir zusammen mit Ihnen in gemütlicher Runde in den Deutschen Immobilientag 2016 starten. Als Einstimmung haben wir für Mittwoch, den 08.06.2016, ab 18.30 Uhr im Restaurant Holbein’s (Holbeinstraße 1, 60596 Frankfurt) Plätze für Sie reserviert.

Wir freuen uns auf Sie und verbleiben bis in drei Wochen in Frankfurt/Main

Bitte beachten Sie, dass der Abend für alle als Selbstzahler gilt.

19.05.2016

IVD Business Travel in die Arabischen Emirate

Liebe Mitglieder,DubaiDubai und Abu Dhabi sind ein Wunderland der modernen Architektur und zählen zu den spannendsten Immobilienmärkten der Welt. In den beiden größten Städten der Arabischen Emirate herrscht eine wahrlich dynamische Bauentwicklung: Luxuriöse Hotels der Superlative, künstliche Inseln im Meer und hunderte Wolkenkratzer. Hauptsache groß, prachtvoll und atemberaubend; am Ende werden die Immobilien dort als reines Business Case gesehen. Dennoch gehören die künstlich aufgeschütteten Inseln, der Burj Khalifa, die Dubai Mall, das Burj al Arab Hotel und die Etihad Towers zu den aufwändigsten Bauprojekten weltweit und machen die beiden Metropolen weltberühmt.

Der IVD bietet seinen Mitgliedern eine geführte Geschäftsreise nach Dubai und Abu Dhabi an. Vom 4. bis 9. September 2016 wohnen Sie im exklusiven Hotel Vida Downtown Dubai, nur zehn Gehminuten vom Burj Khalifa entfernt. Ein diplomiertes, deutschsprachiges Architektenteam führt uns an drei Tagen durch beide Emirate und gibt individuelle Einblicke in die architektonischen, gesellschaftlichen und geschäftlichen Facetten der Region. Gemeinsam besuchen wir die Cityscape Dubai, die mit 70.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche weltweit größte Business-to-Business-Immobilienmesse der Welt. Drei gemeinsame Abendessen in den renommiertesten Restaurants der Stadt sowie eine Architekturfahrt auf einer Yacht zusammen mit einem BBQ runden das Angebot ab. Wir schaffen nicht nur besondere Eindrücke von einer anderen Immobilienwelt, wir bieten Ihnen auch ein Netzwerk vor Ort an.

Hier finden Sie das Programm und das Angebot: http://ivd-newsletter.net/files/2016-05-11_Dubai_Reiseprogramm.pdf

Sollten Sie noch Fragen haben oder wir Ihnen irgendwie behilflich sein können, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Ihr Ansprechpartner ist: Nathalie Boensch (Mail: nbm@ivd.net, Telefon: 030 / 27 57 26 16).

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr IVD-Bundesverband

 

19.05.2016

Gebäude mit Geschichte: Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg

Das 25.000 m² große Bauensemble der KulturBrauerei mit seinen insgesamt sechs Höfen, über 20 Gebäuden und seiner markanten Architektur gehört zu einem der wenigen gut erhaltenen Industrie-Architekturdenkmälern aus dem Berlin Ende des 19. Jahrhunderts und steht seit 1974 unter Denkmalschutz.

1605_Kulturbrauerei

Steiler Aufstieg

Ausgehend von einem kleinen Braubetrieb mit Ausschank auf dem Gelände entstand ab 1878 nach Plänen des Architekten Franz Heinrich Schwechten dieses noch heute beeindruckende Ensemble. Franz Heinrich Schwechten war zu seiner Zeit einer der erfolgreichsten Architekten und hat u.a. den Anhalter Bahnhof und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche entworfen.

1853 erwarb Jobst Schultheiss (1802-1865) das Unternehmen und gab der Brauerei und ihrem Bier seinen Namen. Obwohl Schultheiss keine einschlägigen Erfahrungen in der Branche hatte, wurde er bald zu einem der bedeutendsten Berliner Bierbrauer seiner Zeit. 1864 wurde die Brauerei an die Kaufmannsfamilie Roesicke verkauft, der Name blieb jedoch.

Die Schultheiss-Brauerei gilt als Pionierin der Entwicklung moderner Brauereitechnologie in Deutschland – bereits 1882/83 wurde eine Kältemaschine angeschafft, während andernorts die Kühlung üblicherweise lediglich durch Natureis sichergestellt wurde.

Stillegung und Denkmalschutz

Dank der soliden Bauweise wurde die Schultheiss-Brauerei im zweiten Weltkrieg kaum beschädigt und konnte direkt 1945 den Betrieb wieder aufnehmen. Die 54 bis 80 m tiefen Brunnen diensten der Bevölkerung vom Prenzlauer Berg während des Ausfalls der Wasserversorgung 1945 als einzige Wasserquelle.

Aufgrund des hohen Verschleißes der Anlage wurde 1967 der Brauereibetrieb auf diesem Gelände eingestellt und der Maschinenpark demontiert. Im ehemaligen Verwaltungsgebäude eröffnet 1970 der Franzclub und wird schnell zum Publikumsmagneten für Berliner Nachtschwärmer.

1974 wird schließlich der gesamte Brauerei-Komplex wegen seiner einzigartigen Architektur unter Denkmalschutz gestellt.

Sanierung und neue Nutzung

Nach der Wende wird die KulturBrauerei gGmbH gegründet; damit war der Name geboren, den jetzt das Areal der ehemaligen Schultheiss-Brauerei trägt. Eine von SAT 1 verpflichtete Berliner Produktionsfirma lässt das alte Kesselhaus der KulturBrauerei für 800.000 DM sanieren und kann dafür zwei Jahre lang mietfrei die wöchentliche Sendung „Einspruch“ mit Ulrich Meyer produzieren.

Die „richtigen“ Sanierungsarbeiten beginnen nach zähem Ringen erst 1998, durchgeführt von der Treuhand Liegenschaftsgesellschaft (TLG) Immobilien GmbH. Die von der TLG beauftragten Architekten Stefan Weiß und Matthias Faust, die schon die Sanierungsarbeiten der Hackeschen Höfe leiteten, setzen die ruinösen Bauten in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege behutsam wieder instand.

Aus dem Charme dieses Konzeptes entstand in kurzer Zeit ein innovativer Mix aus kreativen Dienstleistern, vielfältigen Kulturangeboten und Lebensqualität für Anwohner und Besucher. Die ursprünglichen Gebäudestrukturen und Konstruktionselemente werden weitgehend beibehalten, die restaurierten alten Schriftzüge werden an die Nutzung als „Flaschenbierhalle“, „Beschlagbrücke“ oder „Heuboden“ erinnern.

Einen Überblick über die Lage der verschiedenen Gebäude kann man sich gut unter folgendem Link verschaffen:

http://www.kulturbrauerei.de/gelaende/lageplan

19.05.2016

VERMARKTUNG AN INTERNATIONALE KÄUFER

von Jana Mrowetz, Präsidentin FIABCI Deutschland

In der Themenreihe “think global, act local: internationale Themen für lokalen Erfolg” nimmt für Makler in Großstädten wie Berlin die Vermarktung an internationale Käufer einen hohen Stellenwert ein. Oder sollte es zumindest!

Die beiden Worte Marketing und International zusammengenommen rufen oft Assoziationen hervor, die mit großen Unternehmen, großem Aufwand oder internationaler Expertise gleichgesetzt werden. Dabei wird viel Geschäftspotential verschenkt, das mit relativ einfachen Mitteln erreichbar ist. Denn internationales Marketing und Marketing an internationale Käufer sind zwei komplett unterschiedliche Dinge.

Letzteres hat wenig mit Ihrer internationalen Präsenz zu tun, als vielmehr mit Ihren Kunden, die von ausserhalb kommen und in Ihrem lokalen Markt Immobilien suchen. Dort werden Sie mit zahlreichen Hindernissen konfrontiert und sind mit Ihren Bedürfnissen nicht nur auf der Suche nach Immobilien, sondern auch nach einem lokalen Experten – Sie – der Ihnen helfen kann, in einem für Sie nur wenig bekannten Neuland zu navigieren.

Warum ist das zum Beispiel in Berlin von Relevanz ?

1) Der Markt

Ein entscheidender Anteil der Immobilienkäufer kommt aus dem Ausland. In bestimmten Marktsegmenten liegt dieser Anteil über 70%. Auch für Objekte, die schwerer zu verkaufen sind, da Sie sich geografisch oder preislich vom “begehrten Mittelfeld” abheben, sind internationale Kunden mitunter offener als die lokalen Kaufinteressenten.

2) Der Kunde

Ihr Kunde ist der Mittelpunkt Ihrer geschäftlichen Tätigkeiten und Ziele. Verschiedene Kundengruppen haben verschiedene Bedürnisse und entsprechend fällt die Vermarktung von Objekten, die für Familien interessant sind, anders aus als die Vermarktung von Objekten für Singles oder Senioren. Wenn Käufer aus dem Ausland einen großen Markanteil haben, warum nicht auch an sie gezielt vermarkten? Ein Blick auf die gängigen Internetportale und den Großteil der Makler homepages oder Exposes zeichnet allerdings ein anderes Bild.

3) Ihr Immobilienunternehmen

Erfolg steht in direktem Zusammenhang zu Ihrer Marktpositionierung und Ihrer Markenbildung. Was sind Ihre Alleinstellungsmerkmale, wo heben Sie sich von Ihrer Konkurrenz ab? Seien Sie anderen Marktteilnehmern einen Schritt voraus, indem Sie sich auf die Bedürfnisse des Marktes, und damit auch internationalen Käufern, einstellen. Dies wird Ihnen auch bei der Aquise von Objekten helfen.

Wie setze ich das ohne großen Aufwand um? Es fängt bei den Grundlagen an: Erfolg stellt sich ein, wenn Angebot auf Nachfrage trifft und wenn wir uns in die Bedürfnisse und Hindernisse der internationalen Käufer versetzen, die meist nur unzureichend bedacht werden: Sprache, Marktkenntnis (wie funktioniert ein Immobilienkauf in Deutschland?) und Ortskenntnis.

Hier 5 einfache Tipps, wie Sie Ihre Objektvermarktung für internationale Kaufinteressenten optimieren können:

1) Englische Exposes und Anzeigen. Ihre Sprachkenntnisse sind nicht perfekt? Macht nichts! Finden Sie denjenigen im Büro, der am besten englisch spricht und halten Sie die Inhalte einfach. Viele Ihrer potentiellen Käufer werden Ihnen dankbar sein!

2) Inhalte der Exposes und Anzeigen auf Käufer aus dem Ausland abstimmen, die wenig Orts- und Marktkenntnis haben. “Kudammseitenstrasse” oder “Nahe Kollwitzplatz” ohne weiteren Kontext landet bei Berlinern sicherlich auf einem der obersten Plätze, aber wird nicht unbedingt von internationalen Käufern verstanden. Und Sie können sich einiges an Ärger sparen, wenn Sie in Ihrem englischen Expose statt “commissions 6% plus VAT (7,14%)” schreiben “commissions to the selling agent in the amount of 6% plus VAT (7,14%) of the saleprice are paid for by the buyer and are due upon signing of the salescontract.” Bedenken Sie, daß in den meisten Ländern nich der Käufer die gesamte Provision zahlt.

3) Besichtigungen: Für internationale Käufer repräsentieren Sie als Makler nicht nur die Immobilie sondern auch das Marktumfeld. Nehmen Sie sich die Zeit und erklären bei Bedarf wie der Kaufprozess funktioniert, was die Umgebung zu bieten hat und wie sich dieser Stadtteil im Vergleich zu anderen Berliner Stadtteilen entwickelt. Wenn es um Entscheidungen geht, kaufen Menschen lieber dort, wo Sie sich gut aufgehoben fühlen und sind auch eher bereit, die Provision ohne Nachverhandeln zu zahlen.

4) Lokales Netzwerk: Menschen, die neu in einer Stadt oder in einem Land sind, haben oft keine entsprechende Infrastruktur und sind dankbar, wenn Sie Unterstützung kriegen. Profitieren Sie von Ihrem lokalen Netzwerk und empfehlen Sie gute Umzugsfirmen, Notare die auf internationale Kunden spezialisiert sind, interessante Portale, etc.

5) Internationale Präsenz auf Ihrer Website: Stellen Sie sicher, daß Ihre Käuferkunden (und auch potentielle Verkäufer, die auf der Suche nach dem geeigneten Makler sind) auf Ihrer Homepage schon sehen, daß Sie auch auf internationale Käufer ausgerichtet sind.

Ich hoffe, daß Sie die eine oder andere Anregung aufnehmen und wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihren lokalen, bundesweiten und globalen Kunden!

17.05.2016

Home Staging ohne Möbelrücken

Von Florentino Trezek

Ogulo2

In den zurückliegenden zehn Jahren ist die Immobilienvermarktung erstaunlich visuell geworden. Verkäufer und Interessenten lassen sich nicht mehr mit Architektenplänen und schlechten Objektfotos abspeisen, sondern verlangen nach professionell aufbereiteten Grundrissen, virtuellen Besichtigungen und gut gemachten Fotos.

Letztlich sind gute Objektdarstellungen ein Alleinstellungsmerkmal des Maklers, und in Zeiten eines knappen Angebots und nach Einführung des Bestellerprinzips ein schlagendes Argument für Verkäufer und Vermieter, einen Immobilienprofi mit der Vermarktung zu betreuen. Mehr

04.05.2016

10. Deutscher Immobilientag: Erfolgreich punkten bei der Akquisition von WEGs

WoldengaDer zertifizierte Business-Coach Thorsten Woldenga hält im Rahmen des 10. Deutschen Immobilientags einen Powervortrag zum Thema “Erfolgreich punkten bei der Akquisition von WEGs”. Der geschäftsführende Gesellschafter der Engelhardt & Woldenga Immobilien GmbH berichtet aus seinem 20-jähringen Erfahrungsschatz und erläutert die typischen do’s and don’ts bei der Gewinnung von Aufträgen. Thorsten Woldenga ist einer von sechs Experten, die am Freitag im Panel “Von Erfolgen lernen! Sechs Storys in 60 Minuten” ihr geballtes Wissen vortragen. Mehr

03.05.2016

Die neue Erlaubnis zur Vermittlung von Immobiliendarlehen an Verbraucher – Was muss ich tun?

Von Hans-Joachim Beck, Richter a.D. – Leiter Abteilung Steuern IVD

Financial Planning - Couple getting consultedSeit dem 21. März 2016 benötigen Sie eine besondere Erlaubnis nach § 34 i GewO, wenn Sie Immobiliendarlehen an einen Verbraucher vermitteln oder ihm bei der Aufnahme eines solchen Darlehens behilflich sind. Nach dieser Vorschrift muss man eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung haben und über eine bestimmte Sachkunde verfügen. Zum Glück gibt es verschiedene Übergangsregeln.

  1. Ich habe bereits eine Erlaubnis nach § 34 c Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GewO

Eine Umfrage bei unseren Mitgliedern hat ergeben, dass etwa die Hälfte von Ihnen bereits Mehr

27.04.2016

Marketing: Den Mörder verstehen

Von Lars Grosenick

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Bleibt ein Mord unaufgeklärt, kommen Profiler zum Einsatz. Sie versetzen sich in die Perspektive des Täters und versuchen, seine Motive zu verstehen. Dabei basiert die Rekonstruktion der Tat auf der Hypothese, dass ein Täter während des Mordes ständig Entscheidungen trifft. Die Analyse dieser Entscheidungen zeigt, nach welchen Strukturen er handelt. Mehr