19.05.2016

Gemeinsam den Deutschen Immobilientag begehen

Nur noch drei Wochen dann startet der Deutsche Immobilientag des IVD.

Unter dem Motto „IVD Campus – begeistern, motivieren, verkaufen“ findet der Kongress am 9. und 10. Juni 2016 im Kap Europa in Frankfurt am Main statt.

Zur Einstimmung wollen wir zusammen mit Ihnen in gemütlicher Runde in den Deutschen Immobilientag 2016 starten. Als Einstimmung haben wir für Mittwoch, den 08.06.2016, ab 18.30 Uhr im Restaurant Holbein’s (Holbeinstraße 1, 60596 Frankfurt) Plätze für Sie reserviert.

Wir freuen uns auf Sie und verbleiben bis in drei Wochen in Frankfurt/Main

Bitte beachten Sie, dass der Abend für alle als Selbstzahler gilt.

19.05.2016

IVD Business Travel in die Arabischen Emirate

Liebe Mitglieder,DubaiDubai und Abu Dhabi sind ein Wunderland der modernen Architektur und zählen zu den spannendsten Immobilienmärkten der Welt. In den beiden größten Städten der Arabischen Emirate herrscht eine wahrlich dynamische Bauentwicklung: Luxuriöse Hotels der Superlative, künstliche Inseln im Meer und hunderte Wolkenkratzer. Hauptsache groß, prachtvoll und atemberaubend; am Ende werden die Immobilien dort als reines Business Case gesehen. Dennoch gehören die künstlich aufgeschütteten Inseln, der Burj Khalifa, die Dubai Mall, das Burj al Arab Hotel und die Etihad Towers zu den aufwändigsten Bauprojekten weltweit und machen die beiden Metropolen weltberühmt.

Der IVD bietet seinen Mitgliedern eine geführte Geschäftsreise nach Dubai und Abu Dhabi an. Vom 4. bis 9. September 2016 wohnen Sie im exklusiven Hotel Vida Downtown Dubai, nur zehn Gehminuten vom Burj Khalifa entfernt. Ein diplomiertes, deutschsprachiges Architektenteam führt uns an drei Tagen durch beide Emirate und gibt individuelle Einblicke in die architektonischen, gesellschaftlichen und geschäftlichen Facetten der Region. Gemeinsam besuchen wir die Cityscape Dubai, die mit 70.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche weltweit größte Business-to-Business-Immobilienmesse der Welt. Drei gemeinsame Abendessen in den renommiertesten Restaurants der Stadt sowie eine Architekturfahrt auf einer Yacht zusammen mit einem BBQ runden das Angebot ab. Wir schaffen nicht nur besondere Eindrücke von einer anderen Immobilienwelt, wir bieten Ihnen auch ein Netzwerk vor Ort an.

Hier finden Sie das Programm und das Angebot: http://ivd-newsletter.net/files/2016-05-11_Dubai_Reiseprogramm.pdf

Sollten Sie noch Fragen haben oder wir Ihnen irgendwie behilflich sein können, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Ihr Ansprechpartner ist: Nathalie Boensch (Mail: nbm@ivd.net, Telefon: 030 / 27 57 26 16).

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr IVD-Bundesverband

 

19.05.2016

Gebäude mit Geschichte: Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg

Das 25.000 m² große Bauensemble der KulturBrauerei mit seinen insgesamt sechs Höfen, über 20 Gebäuden und seiner markanten Architektur gehört zu einem der wenigen gut erhaltenen Industrie-Architekturdenkmälern aus dem Berlin Ende des 19. Jahrhunderts und steht seit 1974 unter Denkmalschutz.

1605_Kulturbrauerei

Steiler Aufstieg

Ausgehend von einem kleinen Braubetrieb mit Ausschank auf dem Gelände entstand ab 1878 nach Plänen des Architekten Franz Heinrich Schwechten dieses noch heute beeindruckende Ensemble. Franz Heinrich Schwechten war zu seiner Zeit einer der erfolgreichsten Architekten und hat u.a. den Anhalter Bahnhof und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche entworfen.

1853 erwarb Jobst Schultheiss (1802-1865) das Unternehmen und gab der Brauerei und ihrem Bier seinen Namen. Obwohl Schultheiss keine einschlägigen Erfahrungen in der Branche hatte, wurde er bald zu einem der bedeutendsten Berliner Bierbrauer seiner Zeit. 1864 wurde die Brauerei an die Kaufmannsfamilie Roesicke verkauft, der Name blieb jedoch.

Die Schultheiss-Brauerei gilt als Pionierin der Entwicklung moderner Brauereitechnologie in Deutschland – bereits 1882/83 wurde eine Kältemaschine angeschafft, während andernorts die Kühlung üblicherweise lediglich durch Natureis sichergestellt wurde.

Stillegung und Denkmalschutz

Dank der soliden Bauweise wurde die Schultheiss-Brauerei im zweiten Weltkrieg kaum beschädigt und konnte direkt 1945 den Betrieb wieder aufnehmen. Die 54 bis 80 m tiefen Brunnen diensten der Bevölkerung vom Prenzlauer Berg während des Ausfalls der Wasserversorgung 1945 als einzige Wasserquelle.

Aufgrund des hohen Verschleißes der Anlage wurde 1967 der Brauereibetrieb auf diesem Gelände eingestellt und der Maschinenpark demontiert. Im ehemaligen Verwaltungsgebäude eröffnet 1970 der Franzclub und wird schnell zum Publikumsmagneten für Berliner Nachtschwärmer.

1974 wird schließlich der gesamte Brauerei-Komplex wegen seiner einzigartigen Architektur unter Denkmalschutz gestellt.

Sanierung und neue Nutzung

Nach der Wende wird die KulturBrauerei gGmbH gegründet; damit war der Name geboren, den jetzt das Areal der ehemaligen Schultheiss-Brauerei trägt. Eine von SAT 1 verpflichtete Berliner Produktionsfirma lässt das alte Kesselhaus der KulturBrauerei für 800.000 DM sanieren und kann dafür zwei Jahre lang mietfrei die wöchentliche Sendung „Einspruch“ mit Ulrich Meyer produzieren.

Die „richtigen“ Sanierungsarbeiten beginnen nach zähem Ringen erst 1998, durchgeführt von der Treuhand Liegenschaftsgesellschaft (TLG) Immobilien GmbH. Die von der TLG beauftragten Architekten Stefan Weiß und Matthias Faust, die schon die Sanierungsarbeiten der Hackeschen Höfe leiteten, setzen die ruinösen Bauten in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege behutsam wieder instand.

Aus dem Charme dieses Konzeptes entstand in kurzer Zeit ein innovativer Mix aus kreativen Dienstleistern, vielfältigen Kulturangeboten und Lebensqualität für Anwohner und Besucher. Die ursprünglichen Gebäudestrukturen und Konstruktionselemente werden weitgehend beibehalten, die restaurierten alten Schriftzüge werden an die Nutzung als „Flaschenbierhalle“, „Beschlagbrücke“ oder „Heuboden“ erinnern.

Einen Überblick über die Lage der verschiedenen Gebäude kann man sich gut unter folgendem Link verschaffen:

http://www.kulturbrauerei.de/gelaende/lageplan

19.05.2016

VERMARKTUNG AN INTERNATIONALE KÄUFER

von Jana Mrowetz, Präsidentin FIABCI Deutschland

In der Themenreihe “think global, act local: internationale Themen für lokalen Erfolg” nimmt für Makler in Großstädten wie Berlin die Vermarktung an internationale Käufer einen hohen Stellenwert ein. Oder sollte es zumindest!

Die beiden Worte Marketing und International zusammengenommen rufen oft Assoziationen hervor, die mit großen Unternehmen, großem Aufwand oder internationaler Expertise gleichgesetzt werden. Dabei wird viel Geschäftspotential verschenkt, das mit relativ einfachen Mitteln erreichbar ist. Denn internationales Marketing und Marketing an internationale Käufer sind zwei komplett unterschiedliche Dinge.

Letzteres hat wenig mit Ihrer internationalen Präsenz zu tun, als vielmehr mit Ihren Kunden, die von ausserhalb kommen und in Ihrem lokalen Markt Immobilien suchen. Dort werden Sie mit zahlreichen Hindernissen konfrontiert und sind mit Ihren Bedürfnissen nicht nur auf der Suche nach Immobilien, sondern auch nach einem lokalen Experten – Sie – der Ihnen helfen kann, in einem für Sie nur wenig bekannten Neuland zu navigieren.

Warum ist das zum Beispiel in Berlin von Relevanz ?

1) Der Markt

Ein entscheidender Anteil der Immobilienkäufer kommt aus dem Ausland. In bestimmten Marktsegmenten liegt dieser Anteil über 70%. Auch für Objekte, die schwerer zu verkaufen sind, da Sie sich geografisch oder preislich vom “begehrten Mittelfeld” abheben, sind internationale Kunden mitunter offener als die lokalen Kaufinteressenten.

2) Der Kunde

Ihr Kunde ist der Mittelpunkt Ihrer geschäftlichen Tätigkeiten und Ziele. Verschiedene Kundengruppen haben verschiedene Bedürnisse und entsprechend fällt die Vermarktung von Objekten, die für Familien interessant sind, anders aus als die Vermarktung von Objekten für Singles oder Senioren. Wenn Käufer aus dem Ausland einen großen Markanteil haben, warum nicht auch an sie gezielt vermarkten? Ein Blick auf die gängigen Internetportale und den Großteil der Makler homepages oder Exposes zeichnet allerdings ein anderes Bild.

3) Ihr Immobilienunternehmen

Erfolg steht in direktem Zusammenhang zu Ihrer Marktpositionierung und Ihrer Markenbildung. Was sind Ihre Alleinstellungsmerkmale, wo heben Sie sich von Ihrer Konkurrenz ab? Seien Sie anderen Marktteilnehmern einen Schritt voraus, indem Sie sich auf die Bedürfnisse des Marktes, und damit auch internationalen Käufern, einstellen. Dies wird Ihnen auch bei der Aquise von Objekten helfen.

Wie setze ich das ohne großen Aufwand um? Es fängt bei den Grundlagen an: Erfolg stellt sich ein, wenn Angebot auf Nachfrage trifft und wenn wir uns in die Bedürfnisse und Hindernisse der internationalen Käufer versetzen, die meist nur unzureichend bedacht werden: Sprache, Marktkenntnis (wie funktioniert ein Immobilienkauf in Deutschland?) und Ortskenntnis.

Hier 5 einfache Tipps, wie Sie Ihre Objektvermarktung für internationale Kaufinteressenten optimieren können:

1) Englische Exposes und Anzeigen. Ihre Sprachkenntnisse sind nicht perfekt? Macht nichts! Finden Sie denjenigen im Büro, der am besten englisch spricht und halten Sie die Inhalte einfach. Viele Ihrer potentiellen Käufer werden Ihnen dankbar sein!

2) Inhalte der Exposes und Anzeigen auf Käufer aus dem Ausland abstimmen, die wenig Orts- und Marktkenntnis haben. “Kudammseitenstrasse” oder “Nahe Kollwitzplatz” ohne weiteren Kontext landet bei Berlinern sicherlich auf einem der obersten Plätze, aber wird nicht unbedingt von internationalen Käufern verstanden. Und Sie können sich einiges an Ärger sparen, wenn Sie in Ihrem englischen Expose statt “commissions 6% plus VAT (7,14%)” schreiben “commissions to the selling agent in the amount of 6% plus VAT (7,14%) of the saleprice are paid for by the buyer and are due upon signing of the salescontract.” Bedenken Sie, daß in den meisten Ländern nich der Käufer die gesamte Provision zahlt.

3) Besichtigungen: Für internationale Käufer repräsentieren Sie als Makler nicht nur die Immobilie sondern auch das Marktumfeld. Nehmen Sie sich die Zeit und erklären bei Bedarf wie der Kaufprozess funktioniert, was die Umgebung zu bieten hat und wie sich dieser Stadtteil im Vergleich zu anderen Berliner Stadtteilen entwickelt. Wenn es um Entscheidungen geht, kaufen Menschen lieber dort, wo Sie sich gut aufgehoben fühlen und sind auch eher bereit, die Provision ohne Nachverhandeln zu zahlen.

4) Lokales Netzwerk: Menschen, die neu in einer Stadt oder in einem Land sind, haben oft keine entsprechende Infrastruktur und sind dankbar, wenn Sie Unterstützung kriegen. Profitieren Sie von Ihrem lokalen Netzwerk und empfehlen Sie gute Umzugsfirmen, Notare die auf internationale Kunden spezialisiert sind, interessante Portale, etc.

5) Internationale Präsenz auf Ihrer Website: Stellen Sie sicher, daß Ihre Käuferkunden (und auch potentielle Verkäufer, die auf der Suche nach dem geeigneten Makler sind) auf Ihrer Homepage schon sehen, daß Sie auch auf internationale Käufer ausgerichtet sind.

Ich hoffe, daß Sie die eine oder andere Anregung aufnehmen und wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihren lokalen, bundesweiten und globalen Kunden!

17.05.2016

Home Staging ohne Möbelrücken

Von Florentino Trezek

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In den zurückliegenden zehn Jahren ist die Immobilienvermarktung erstaunlich visuell geworden. Verkäufer und Interessenten lassen sich nicht mehr mit Architektenplänen und schlechten Objektfotos abspeisen, sondern verlangen nach professionell aufbereiteten Grundrissen, virtuellen Besichtigungen und gut gemachten Fotos.

Letztlich sind gute Objektdarstellungen ein Alleinstellungsmerkmal des Maklers, und in Zeiten eines knappen Angebots und nach Einführung des Bestellerprinzips ein schlagendes Argument für Verkäufer und Vermieter, einen Immobilienprofi mit der Vermarktung zu betreuen. Mehr

04.05.2016

10. Deutscher Immobilientag: Erfolgreich punkten bei der Akquisition von WEGs

WoldengaDer zertifizierte Business-Coach Thorsten Woldenga hält im Rahmen des 10. Deutschen Immobilientags einen Powervortrag zum Thema “Erfolgreich punkten bei der Akquisition von WEGs”. Der geschäftsführende Gesellschafter der Engelhardt & Woldenga Immobilien GmbH berichtet aus seinem 20-jähringen Erfahrungsschatz und erläutert die typischen do’s and don’ts bei der Gewinnung von Aufträgen. Thorsten Woldenga ist einer von sechs Experten, die am Freitag im Panel “Von Erfolgen lernen! Sechs Storys in 60 Minuten” ihr geballtes Wissen vortragen. Mehr

03.05.2016

Die neue Erlaubnis zur Vermittlung von Immobiliendarlehen an Verbraucher – Was muss ich tun?

Von Hans-Joachim Beck, Richter a.D. – Leiter Abteilung Steuern IVD

Financial Planning - Couple getting consultedSeit dem 21. März 2016 benötigen Sie eine besondere Erlaubnis nach § 34 i GewO, wenn Sie Immobiliendarlehen an einen Verbraucher vermitteln oder ihm bei der Aufnahme eines solchen Darlehens behilflich sind. Nach dieser Vorschrift muss man eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung haben und über eine bestimmte Sachkunde verfügen. Zum Glück gibt es verschiedene Übergangsregeln.

  1. Ich habe bereits eine Erlaubnis nach § 34 c Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GewO

Eine Umfrage bei unseren Mitgliedern hat ergeben, dass etwa die Hälfte von Ihnen bereits Mehr

27.04.2016

Marketing: Den Mörder verstehen

Von Lars Grosenick

©kurhan - shutterstock.com

©kurhan – shutterstock.com

Bleibt ein Mord unaufgeklärt, kommen Profiler zum Einsatz. Sie versetzen sich in die Perspektive des Täters und versuchen, seine Motive zu verstehen. Dabei basiert die Rekonstruktion der Tat auf der Hypothese, dass ein Täter während des Mordes ständig Entscheidungen trifft. Die Analyse dieser Entscheidungen zeigt, nach welchen Strukturen er handelt. Mehr

21.04.2016

Gebäude mit Geschichte: Das Turmrestaurant Steglitz (Bierpinsel)

1604_bierpinsel_1Das futuristisch anmutende Turmrestaurant Steglitz ist ein 47 Meter hohes Gebäude und wurde von Anfang an als Bestandteil des U-Bahnhofs Schlossstraße geplant.Es wurde von Ralf und Ursulina Schüler entworfen und von 1972-1976 erbaut  – ihre Assoziation war ein Baum, aber schnell hatte die „Berliner Schnauze“ ihre eigene Assoziation und der Begriff „Bierpinsel“ (Rasierpinsel mit Gastronomie… Logisch, oder?!) hat sich schnell fest eingebürgert. Er gehört neben dem ICC (das übrigens auch von den Schlüters entworfen wurde) zur Vorzeigearchitektur des Westberlins der frühen 80er Jahre.
Graffiti

1604_bierpinsel_22010 wurde dem Gebäude ein neues Äußeres verpasst: in dreimonatiger Arbeit unter Verwendung von insgesamt 2000 Sprühdosen wurden die ursprünglich roten,  längst verblassten Eternitplatten des Turmkopfes von internationalen Graffiti-Künstlern bearbeitet. Das Ehepaar Schüler versuchte mit Bezug auf das Urheberrecht das „schreckliche Graffiti-Kleid“ zu verhindern, aber vergebens.

Nutzung

Für den Bierpinsel war schon immer eine gastronomische Nutzung vorhergesehen, jedoch war nicht allen Gastronomen das Glück hold. Es fanden viele Besitzerwechsel statt, eine rechte Kontinuität wollte sich nicht einstellen. Im Winter 2010/2011 gab es einen durch Frost verursachten Rohrbruch – seitdem streiten die Versicherung und die Besitzerin um die Kosten der Sanierung und das Gebäude steht ungenutzt leer.  Immerhin: mit der Architektur des Gebäudes eine „Stadtmarke“ zu setzen, die sich auch auf Postkarten gut macht, ist dem Ehepaar Schüler gelungen.
Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bierpinsel
http://www.moderne-regional.de/interview-ursulina-schueler-witte-zum-bierpinsel

Bildquellen:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/12/Bierpinsel_Berlin.jpg
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/f/f2/BierpinselTurmkunst.jpg

21.04.2016

Einzelhandelsmieten: Top-Lagen in den Großstädten gesättigt

von Andreas Besenböck

Die Mieten für Einzelhandelsimmobilien steigen weiter an. In den deutschen Städten kann dies besonders in den Geschäftskernen beobachtet werden. Top-Lagen wie die Frankfurter Zeil oder der Berliner Kurfürstendamm verzeichnen dabei nur einen geringen Anstieg, da hier der Markt gesättigt ist und es kaum noch zu Neu- oder Umbauten oder Mieterwechseln kommt. Da diese Lagen ausgereizt sind, siedeln sich Einzelhändler vermehrt in B-Lagen, also in angrenzenden oder Parallelstraßen an. Dies zeigt der aktuell veröffentlichte Gewerbe-Preisspiegel 2015/2016 des IVD. Mehr